Smoker: Die höchste Stufe des Grillens

Dezember 1, 2013 by  
Erschienen unter Grillen für Fortgeschrittene

Die höchsten Weihen des Grillens empfängt der Grillfreund zweifelsohne mit einem Smoker. Entsprechend erklimmen immer mehr Griller die höchste Stufe der Fleischbereitung. Ein Smoker bietet die sanfte Zubereitung bei relativ niedrigen Temperaturen im Bereich von rund 100 Grad. Nur durch den heißen Rauch wird das Fleisch sehr langsam gegart, was sich in der Zartheit und im hervorragenden Geschmack des Grillgutes niederschlägt.

Das eigentliche Geheimnis beim Smoker ist die strikte Trennung von Feuer und Grillgut. Die Holzkohle oder das Holz wird stets in einer separaten Kammer entfacht, der sogenannten Sidefirebox oder auch Feuerbox. Diese ist direkt mit der eigentlichen Grillkammer verbunden. Der heiße Rauch zieht an dem Grillgut vorbei und wird dann über ein Rohr nach draußen befördert.

Ein wichtiges Utensilie beim Smoker ist das Thermometer. Mit dessen Hilfe haben Sie ständig die genaue Temperatur im Blick. Die Temperatur entscheidet über die Art der Fleischzubereitung. Zwischen 90 Grad und 150 Grad strebt man das klassische Barbecue an. Unter 90 Grad kann der ambitionierte Griller das Fleisch oder den Fisch räuchern und Temperaturen über 160 Grad sind das typische Grillen.

Beim Smoker erfahren Sie eine völlig andere Art der Zubereitung der Speisen. Hier ist ein langsames Garen bei niedrigen Temperaturen gefordert. So wird das Fleisch extrem zart und saftig. Ein absoluter Hochgenuss. Um überhaupt diese niedrigen Temperaturen zu erreichen, verzichtet der Grillfans gänzlich auf Holzkohle und greift stattdessen nur zu Holz.

Selbst das Anzünden des Smokers sollte mit Bedacht vorgenommen werden. Schließlich sorgen flüssige Brennhilfen oder Anzünder für einen spezifischen Geruch, der den Geschmack des Grillgutes verdirbt. So greift der Profi zu Hilfmitteln von Holzwolle und Kleinholz, die angezündet werden. Idealerweise wird das Holz in der Brennkammer aufgeschichtet, um schneller das Feuer zu entfachen. Dazu müssen auch alle Lüftungsklappen geöffnet sein, um dem Feuer den notwendigen Sauerstoff zuzuführen.

Hat sich das erste Holz in Glut verwandelt, beginnt der klassische Kamineffekt. Dabei zieht automatisch dieser Sog den heißen Rauch aus der Feuerkammer, durch die Garkammer ins Freie hinaus. So wird der gesamte Smoker erwärmt. Wichtig dabei ist, dass der gewählte Smoker dicke Stahlwände besitzt, um die gewonnene Energie auch zu speichern. Doch nur die wirklich teuren Smoker besitzen entsprechende dicke Wände, die so für den gewünschten Effekt sorgen.

Ihre Meinung ist erwünscht

Teilen Sie uns mit, was Sie denken ...
und wenn Sie ein Foto hinterlassen wollen, dann schauen Sie bei gravatar vorbei!